
Es war Anfang November 2009 und da ich das ganze Jahr auf vieles verzichtet habe und beruflich doppeltbelastet war sowie zusätzlich noch ein berufsbegleitendes Studium begonnen habe, benötig(t)e ich etwas um den "Stress" abzubauen. Da ich bereits ein kleines 60 Liter Aquarium besitze, welches ich Mitte des Jahres zum Geburtstag bekam, und mir somit dessen positiven Auswirkungen durch das Betrachten auf mein Gemüt bekannt sind, habe ich mich entschlossen ein größeres Becken zuzulegen.
Folglich habe ich mich erst einmal in die Materie mit Hilfe des Internets eingelesen.
Vor allem stellt sich noch die Frage welche Fische das Becken mal beheimaten sollen. Entschieden habe ich mich für die Mbunas aus dem Malawisee. Folglich habe ich mir noch ein Buch "Back to Nature. Handbuch für Malawi Buntbarsche von Ad Konings" zugelegt um Informationen zu sammeln. Diese Mbunas sind felsorientiert, d.h. sie fressen überwiegend vom Felsaufwuchs. Die Festlegung der Herkunft für die später einmal zu haltenden Fische ist wichtig, um das Becken artgerecht zu gestallten. Beispielsweise benötigen die Mbunas viele Höhlen als Rückzugsmöglichkeiten. Weiter wird ein Bodengrund in der Körnung 0-0,8 mm in einer nicht zu hellen Farbe benötigt. Aber auch die Beleuchtung muss für die Fischart abgestimmt werden. Darüber hinaus ist auch das Filtermaterial auf die jeweilige Gattung abzustimmen.